Licht am (anderen) Ende des Tunnels

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 20. Apr 2010 - 21:39 Uhr
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In Rekordzeit wurde am Ascherslebener Bahnhof die Fußgängerunterführung zu den Bahnsteigen so verlängert, dass sie jetzt ein durchgehender Tunnel ist. Er verbindet die beiden Stadthälften, die bisher durch die Eisenbahnschienen getrennt waren. Baubeginn war erst im August gewesen – hinzu kam ein langer und kalter Winter.

Dennoch hat das Bauunternehmen es rechtzeitig vor der Landesgartenschau geschafft, den Tunnel fertigzustellen. Knapp fünf Millionen Euro hat er, zusammen mit dem neuen Parkplatz an der Oststraße, gekostet. Den Besuchern der Stadt wird die Parkfläche als “P1″ oder “Parkplatz Nord” im Gedächtnis bleiben, denn so wird er derzeit offiziell in den LAGA-Plänen und auf den Hinweisschildern genannt.

Angereist für die Eröffnung des Tunnels war extra auch Landesbauminister Karl-Heinz Daehre, der die aktuelle Woche als seine “Aschersleben-Woche” bezeichnete. Erst am vergangenen Freitag war er zur Einweihung des Bestehornparkes (siehe Beitrag: “Die Schlüssel sind übergeben”) in der Stadt, schon am Samstag, so deutete er an, werde er zur Eröffnung der Gartenschau wieder da sein.


 

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Kommentare

1 Kommentar zu “Licht am (anderen) Ende des Tunnels”

  1. Dr. Detlef Haase schrieb am 22. Apr 2010 um 09:56 Uhr

    Knapp fünf Millionen EURO für einen verlängerten Tunnel und einen Parkplatz? Olle Wetter, das hatte ich für einen Tippfehler gehalten. Da fehlt eigentlich noch eine Person, um das Band durchzuschneiden. Für diese Summe ist es verständlich, dass Herr Daehre nochmals anreiste. Unmöglich! Mir fehlen die Worte!

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