Ausstellung: 20 Jahre freie Wahlen

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 10. Mrz 2010 - 17:20 Uhr
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Es ist eine Blitzausstellung zu einem Thema, das vor 20 Jahren ganz Ostdeutschland bewegte: Am 18. März 1990 durften die DDR-Bürger nach knapp 60 Jahren erstmals wieder frei wählen – eine Volkskammer die nur einen Auftrag hatte, nämlich sich selbst und ein ganzes Land aufzulösen. An diese Zeit möchte eine Ausstellung erinnern, die am 13. März 2010 zu sehen sein wird.

Und sie wird in der Tat nur diesen einen Tag zu sehen sein. Initiiert hat die Ausstellung der CDU-Landtagsabgeordnete Detlef Gürth, der sich an diese ersten freien Wahlen noch gut erinnern kann. Sie waren der Beginn seiner Politikerkarriere. Zunächst zog er in die Volkskammer ein, später in den neuen Landtag von Sachsen-Anhalt, dem er bis heute angehört.

eineblick.de hat mit Detlef Gürth während der Vorbereitungen der Ausstellung ein Video-Interview geführt. Interessierte können sich die Exposition nur am 13. März im Vereinsheim des SV Lok Aschersleben ansehen. Jedoch sollten Besucher vorgewarnt sein: Gürth und seine Helfer haben zwar auch die anderen politischen Parteien und Gruppierungen des Jahres 1990 in Bildern und Texten bedacht und in ihre Ausstellung aufgenommen. Allerdings ist die CDU-Lastigkeit der Ausstellung nicht zu übersehen.


 
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