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Ignoranz

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 28. Nov 2009 - 10:26 Uhr

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wird immer mal wieder klar, wie negativ doch ein Monopol ist – im Speziellen ein Monopol auf dem Medienmarkt in Aschersleben. Nur eine Tageszeitung am Ort, die “Mitteldeutsche Zeitung” mit ihrer Lokalausgabe “Ascherslebener Zeitung”, das bedeutet eigentlich eine besondere Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft. Eine Verantwortung, die die Kollegen, wohl aber eher die Führung im Verlag, in manchen Fällen nicht wahrnehmen möchte. Auch aus altem Konkurrenzdenken heraus.

Schriftlich wurde die Lokalredaktion nämlich mehrfach darum gebeten auf ihrer Termin-Seite, die täglich zumeist als letzte Seite im lokalen Buch erscheint, die Wende-Ausstellung im Grauen Hof und deren Öffnungszeiten als Hinweis aufzunehmen. Doch Fehlanzeige. Die Dauerausstellung im städtischen Museum wird zurecht täglich erwähnt, die Wende-Ausstellung, die seit 2 Wochen besucht werden kann, fehlt bis zum heutigen Tag. Wie gesagt: Trotz mehrfacher Bitten, den Hinweis aufzunehmen. [weiter lesen]

Programm auf dem Weihnachtsmarkt

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 26. Nov 2009 - 12:08 Uhr

Morgen, am 27. November 2009, ist es so weit: Der Ascherslebener Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten. Stadt und Kaufmannsgilde haben lange vorbereitet, um Ascherslebener und Gäste in der Innenstadt auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen. Und so wurden nicht nur Buden aufgebaut und eine neue Pyramide gezimmert, sondern auch ein Rahmenprogramm organisiert. Eine aktualisierte Fassung hat die Kaufmannsgilde jetzt herausgegeben. [weiter lesen]

Eltern starteten Schulranzen-Selbstversuch

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 26. Nov 2009 - 11:50 Uhr

Kinder haben es heutzutage nicht leicht – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Schulranzen auf dem Rücken des Nachwuchses haben teilweise ein beachtliches Gewicht. Während sich das zu tragende Schulmaterial in der Grundschule oft noch in Grenzen hält, steigt es mit dem Wechsel an eine weiterführende Schule drastisch an. Eltern der Klasse 7a des Gymnasium Stephaneum haben das schon mehrfach in ihren Elternratssitzungen thematisiert und nun zum Selbstversuch gegriffen. Das Ergebnis: Die Ranzen waren fast durchweg zu schwer. [weiter lesen]

In eigener Sache

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 26. Nov 2009 - 08:41 Uhr

Ich werde nicht lange um den heißen Brei herumreden: Langsam wird es mir ein wenig zu bunt!!! Es geht um die Kommentarfunktion auf eineblick.de. Eingeführt, um vielleicht zu dem einen oder anderen Thema von Lesern Ergänzendes oder Sinnstiftendes zu erfahren, wurde die Funktion in jüngster Vergangenheit – vor allem zum Thema “Stasi” – dazu von manchen missbraucht, um hier Absonderliches abzusondern.

Vorwürfe und Unterstellungen wurden geäußert, die mich als Webseitenbetreiber in die schwierige Lage bringen, diese nicht zu veröffentlichen oder zumindest so zu entschärfen, damit sie nicht den rechtlich erlaubten Rahmen verlassen. Gerade mich bringen solche Äußerungen in zwei schwierige Lagen: 1. Mit einer Veröffentlichung würde ich mich als Webseiten-Betreiber auf rechtlich dünnes Eis begeben. 2. Ich lehne Zensur eigentlich ab, hab selbst dagegen angekämpft und muss nun zum Schutz meiner eigenen Person und Dritter zum Zensor werden – was mir große Bauchschmerzen bereitet.

Ich hatte eigentlich auf Vernunft und/oder Intellekt der eineblick.de-Leser gehofft. Statt dessen bekomme ich jetzt das zu lesen, was in anderen Diskussionsforen “Troll-Kommentar” genannt wird. Auf die hatte ich eigentlich keine Lust.

Alles wäre ja nur halb so schlimm, wenn die Personen zu ihren Äußerungen stehen würden, indem sie ihren richtigen Namen und eine korrekte eMail-Adresse nennen. Doch das tun sie nicht. Dazu sind sie zu feige. Im Gegenteil: Sie versuchen, ihre Identität auf unterschiedlichste Weise zu verschleiern – über das Nennen falscher Namen hinausgehend.

Was den Kommentarschreibern wie zum Beispiel “Inge” anscheinend dabei nicht auffällt: Sie klagen die Stasi an (was ja in Ordnung und richtig ist), gebärden sich aber selbst wie jene Leute, die sie da anklagen. Sie schwärzen in IM-Manier anonym und geheim andere Menschen an. Oder, was eine andere Vermutung wäre: Es sind frustrierte ehemalige Mitarbeiter der Stasi, die nun von sich ablenken möchten und deshalb auf andere mit Fingern zeigen.

Nachdem schon die jüngst eingeführte Klickzählerfunktion binnen weniger Tage massiv manipuliert worden war, um den einen oder anderen eineblick.de-Beitrag zu “pushen” und andere ins Nirvana der Bedeutungslosigkeit zu schicken, wurde diese Funktion abgeschaltet. Ich würde dies ungern auch noch mit der Kommentar- und Ratingfunktion machen müssen. Schließlich lebt die Seite auch von der Interaktion mit den Lesern, durchaus auch mit kritischen Tönen und gegensätzlichen Haltungen. Das ist sogar willkommen. Allerdings darf es nicht ausarten, wie in jüngster Zeit.

Persönlich bin ich enttäuscht, dass manche Schreiber anscheinend nicht genug “Arsch in der Hose” haben, um zu ihrem Geschriebenen zu stehen, mit ihrem Namen dafür einzustehen.

Was ich schade finde: Mit der (erfreulicherweise) ständig steigenden Leserschaft auf eineblick.de häufen sich derartige Entgleisungen im Kommentarbereich. Ich muss mich an Derartiges erst gewöhnen, bin da noch sehr unsicher.

Ich bitte also für die Zukunft um Folgendes: Kommentarschreiber sollten zu ihren Kommentaren stehen und einen realen Namen nennen. Sollte das im Einzelfall nicht gewünscht sein oder jemand auf einen Nickname zurückgreifen, muss mindestens eine korrekte eMail-Adresse angegeben werden! Ist beides offensichtlich falsch, wird ein Kommentar in Zukunft schlicht nicht mehr veröffentlicht, sondern als SPAM angesehen. Ich habe für vieles Verständnis, auch dafür, dass jemand unter Umständen anonym bleiben möchte. Aber dann sollte zumindest ich als Betreiber von eineblick.de denjenigen via eMail kontaktieren können.

Neues Forum Aschersleben: Eine Chronologie

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 25. Nov 2009 - 14:54 Uhr

Der Mitbegründer des Neuen Forum in Aschersleben, Christoph Köppe, beschreibt spannend und eindrucksvoll, wie und mit welchen Ängsten die Bürgerbewegung 1989 hierzulande aus der Taufe gehoben wurde. Doch seine Geschichte ist nur ein Teil der Geschehnisse rund um das Neue Forum in Aschersleben. Dokumente aus Privatarchiven und Stasi-Akten zeigen, was am Rande noch geschah, Ereignisse, von denen die Mitbegründer unter Umständen gar nichts erfahren haben. [weiter lesen]

Der letzte regionale SED-Statthalter

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 25. Nov 2009 - 14:38 Uhr

Dr. Detlef Haase war der letzte 1. Sekretär der SED-Kreisleitung in Aschersleben und damit auch der letzte Herr des weißen Kreml am Markt. Er übernahm nach lauten Rücktrittsrufen für die alten Machthaber Franz Walter (1. Sekr.) und Klaus-Dieter Scholz (Vorsitzender des Rates des Kreises), die bei einer der Dialogveranstaltungen im November 1989 laut wurden, das Zepter und wickelte den Apparat der SED in der Region ab. [weiter lesen]

“Wende” auch in Amerika ein Thema

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 24. Nov 2009 - 17:16 Uhr

Der amerikanische Konsul James Seward, zuständig für öffentliche Angelegenheiten am US-Generalkonsulat in Leipzig, besuchte heute das Gymnasium Stephaneum in Aschersleben. Dort hielt er im Rahmen der “Schülerakademie” einen Vortrag über die amerikanische Menschenrechtsbewegung. Am frühen Nachmittag nahm er sich kurz Zeit für eine Besichtigung der Wende-Ausstellung im Grauen Hof und berichtete, dass auch Amerika eine “Wende” hatte. [weiter lesen]

Ein Mitbegründer des Neuen Forum erinnert sich

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 23. Nov 2009 - 13:56 Uhr

Das Neue Forum war während der Wende 1989 eine Bürgerbewegung, die sich als Sprachrohr der Demonstranten verstand. Zunächst von den Mächtigen der DDR als “staatsfeindlich” abgelehnt, wurde es dann doch am 8. November 1989 zugelassen. Einer, der das Neue Forum in Aschersleben mitbegründete, war Christoph Köppe. In der Wende-Ausstellung, die derzeit im Grauen Hof zu sehen ist, kommt auch er als Zeitzeuge zu Wort. [weiter lesen]

Stimmungsvoller Herbstabschied

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 23. Nov 2009 - 11:48 Uhr

Der Herbst verabschiedet sich langsam. Da ist es Zeit, noch einmal einen Blick zurück auf die schönen Seiten der Jahreszeit zu werfen. Das dachte sich auch Paul Frederick, der ein sehr stimmungsvolles Video über die letzten Herbsttage ins Netz gestellt hat. Er zeigt tolle, unaufgeregte Bilder, die es sich anzusehen lohnt. Ein schönes Fundstück von und auf der Videoplattform vimeo. [weiter lesen]

Steht ein “Schwarzer Freitag” bevor?

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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 23. Nov 2009 - 11:11 Uhr

In Amerika ist der “Black Friday”, also der “Schwarze Freitag”, für Handelshäuser und Kunden gleichermaßen einer der wichtigsten Tage im Jahr. Es ist der Legende nach, daher möglicherweise der Name, der erste Tag im Jahr, an dem die Läden schwarze Zahlen schreiben. In Deutschland ist dieser Tag bislang noch weitgehend unbekannt. In Aschersleben allerdings fällt der “Black Friday” in diesem Jahr auf den Lichtereinkauf. [weiter lesen]

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