LAGA 2010: Wie wichtig ist das Internet?
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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 26. Mai 2008 - 22:09 Uhr
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Im Januar startete die frisch gegründete LAGA GmbH mit einem symbolischen Knopfdruck eine Internetpräsent für das Mega-Event, das da im Jahr 2010 auf Aschersleben zukommt und auf das schon viele sich freuen. (siehe hier)
“Toll”, dachte der internetaffine Journalist, “jetzt geht es los und die LAGA GmbH nutzt die neuen Medien um neue Kunden- und Besucherschichten für die Gartenschau zu gewinnen.” Doch diese Hoffnung wurde noch in der Pressekonferenz zum Start der Homepage gedämpft. Man habe, so verkündete LAGA-Geschäftsführer Erhard Skupch, bewusst auf multimedialen Schnickschnack verzichtet. Das überwiegend ältere Publikum der Gartenschau könne mit so etwas ja gar nicht umgehen, wolle sich schnell und unkompliziert informieren.
Doch das eine schließt das andere ja aber nicht aus, zumal es Möglichkeiten der Barrierefreiheit auch bei der Programmierung von Internetseiten gibt. Da kann man für die “Alten” doch eine spezielle Easy-to-use-Webseite machen. Gerade die Jüngeren (und wohl auch Kaufkräftigen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren) nutzen das Web 2.0 heutzutage anders, als die in der Volkshochschule auf Schmalspursurfing getrimmten Rentner.
(Übrigens: Die LAGA GmbH widersprach sich mit der eigenen Homepage prompt selbst, denn der schlichten Webseite ist ein Flash-Intro vorgeschaltet. Wer das nicht hat, muss es erstmal installieren. Schaffen Omi und Opi das zu Hause allein nicht, geben sie höchstwahrscheinlich frustriert schnell wieder auf und kehren nie wieder zurück.)
Und auch sonst ist die Webseite derzeit alles andere als einladend. Eher allgemein Bekanntes wird da verlautet, was ganz nebenbei auch auf der deutlich besser – wenn auch nicht optimal – gepflegten Webseite der Stadt oft umfangreicher, gleichlautend in jedem Fall bisher aber schneller veröffentlicht wurde.
Noch sind zwei Jahre Zeit bis zur Landesgartenschau, da bleibt den Marketingexperten der LAGA GmbH ja noch ein wenig Zeit… Die Hoffung stirbt ja bekanntlich zuletzt.







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