Gewaltmarsch zum Brocken
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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 16. Mai 2008 - 22:02 Uhr
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Manche werden es “verrückt” nennen, andere wahrscheinlich anerkennend und bewundernd staunen: Dr. Uwe Bartsch, Abteilungsleiter in einer Ascherslebener Bank, geht seinen eigenen Weg. Dieser Weg ist 90 Kilometer lang und führt ihn von Hettstedt bis zum Brocken und das an einem Tag.
Für die Megawanderung trainiert der Mann schon seit Monaten, hat Teilstrecken bereits zurückgelegt und getestet, Zeiten gestoppt und Wegstrecken geplant. Am Samstag, 17. Mai, macht er sich nun mitten in der Nacht um zwei Uhr auf die Socken.
In einem Gespräch verriet Bartsch auch (das hatte allerdings keinen Platz mehr in dem fürs Radio erstellten Hörbeitrag, den Sie am Ende dieses Beitrages finden), dass seine Frau die Wanderung von Hettstedt zum Brocken verständlicherweise anfangs gar nicht gut fand. Logisch, denn ganz ungefährlich ist das Unterfangen nicht. Zum einen lief er tief in der Nacht los und folglich im Stockdunkeln über Felder und Wiesen. Zum anderen kann sich ein untrainierter Mensch dabei auch Verletzungen zuziehen, Krämpfe in den Waden bekommen und ähnliches. Zum Glück jedoch ist Dr. Uwe Bartsch vorbelastet: In jungen Jahren hat er Sport studiert, ging also nicht ganz unbedarft an die anstrengende Bergbezwingung.
Ob Dr. Uwe Bartsch seine Brockenwanderung geschafft hat? eineblick.de wird diese Information sicher später per Update nachliefern. Zuvor jedoch gab Dr. Uwe Bartsch bereitwillig Auskunft über seine Marathonwanderung, nachzuhören im Audiobeitrag hier.
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