Altlasten am Hecknerriesen werden saniert
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Von Marko Litzenberg · Veröffentlicht am 27. Mai 2008 - 23:33 Uhr
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Heute hatte ich die Gelegenheit in den so genannten Hecknerriesen zu gehen, das große Hauptgebäude der ehemaligen Bestehornschen Papierfabrik. Derzeit läuft dort die Beseitigung von vermeintlichen Altlasten. Vermeintlich, weil man weder so richtig sieht, dass dort Altlasten sind, noch sonst irgendwas davon bemerkt. Die Experten gehen jedoch von einer Kontaminierung der Decken zwischen den Etagen aus.
Wo jetzt ein Minibagger Schutt beräumt und ein megalauter Presslufthammer an einem kleinen anderen Bagger die Betondecken zerbröselt, standen einst Druckmaschinen. Öl und Farben sind dort möglicherweise herunter getropft. Das muss natürlich weg bevor dort eine private Krankenpflegeschule sowie eine Sekundarschule in freier Trägerschaft einziehen.
Interessant war vor allem zu beobachten, wie dort gearbeitet wird. Da die Tätigkeiten im zweiten und dritten Stockwerk ablaufen, konnte natürlich kein schweres Gerät anrücken. Und doch hat die beauftragte Firma sozusagen die Mittelgewichte unter den schweren Abrissgeräten herangeschaft – ein klassischer Minibagger, ein anderer Bagger mit Presslufthammerfunktion und eine Art kleine Raupe, die den Schutt aufnimmt, einmal quer durch die ehemalige Werkhalle fährt und dann dort wieder abkippt. Das alles natürlich unter gewaltiger Staubentwicklung.
Bei dem Besuch in dem Gebäude auf dem Bestehornpark entstanden einige Videoaufnahmen von den Arbeiten.
Interessant nebenbei: Die Deckendurchbrüche zur Altlastensanierung finden derzeit vornehmlich in den Randbereichen des Gebäudes statt, also an den Fensterseiten. Die entstehenden Löcher müssen jedoch wieder geschlossen werden. Später wird dann in der Mitte des Hauses ein nicht bzw. weniger kontaminierter Bereich aus den Decken gebrochen, also wieder ein großes Loch gemacht. Dort soll ein Atrium, ein geschlossener Innenhof, entstehen.








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